Was heißt eigentlich ficken?

fica

Seine Wurzeln hat das Ficken in dem Wort fica.
fica bezeichnet im Lateinischen und Altgriechischen sowohl Feige als auch Vulva.

fica

fica

Wenn weibliche Geschlechtsteile mit demselben Wort beschrieben werden wie eine Frucht, folgt Folgendes: Tabus für Muschis müssen auch für die Früchte gelten, logisch. Oder? Ganz recht! Wer Feige sagt muss auch Vulva sagen: fica.

Freche Früchtchen

Der Apfel und die Feige haben irgendwie das Rennen gemacht, als es darum ging, der „verbotenen Frucht“ im Paradies auch ein Gesicht auf Erden zu geben. Denn in der Bibel selbst steht nichts Konkretes über die Frucht geschrieben. Wie auch?! Es ist die Fica-Frucht am Baum der Erkenntnis! Überirdisch und göttlich.
Unter den irdischen Früchten wurde die Feige zur besonders verbotenen Frucht erklärt. Denn Feige = Vulva. Und Vulva böse, weil Frauen sündhaft und Schuld an allem und so.

Baum der Erkenntnis

In der jüdisch-christlichen Schöpfungsgeschichte gilt die Feige also als verboten. Feigenblätter sind aber okay. Mit ihnen bedecken Adam und Eva ihre Scham. Denn mit der Erkenntnis kam die Scham über sie und die bis dahin reinen und rein funktionalen Genitalien waren durch Begehren und Anziehungskräfte verunreinigt. Igitt! Scham gut, alles gut.

Gut, vom Wort fica stammt das Verb ficken. Logisch: Wer ficken will, braucht eine fica. Eine fica ficken. Das ergibt Sinn. Aber wie kam es von die Feige ficken zu feige sein?

Wer fickt, ist feige

Der Begriff feige bedeutete im Mittelhochdeutschen  lüstern, geil, unverschämt zu sein.
Und wer lieber lüstern, geil und unverschämt war, als für Vaterland und Krone in den Krieg zu ziehen, wurde als Feigenmann bezeichnet. Ein feiger Mann hatte lieber Sex, als Krieg gegen oder war es für? … für was nochmal? Ach, komm her, du geile Feige!

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